, /PRNewswire/ — Auf dem MWC 2026 hielt Mark Giles, Industry Research and Analysis Director bei Ookla – einem weltweit führenden Anbieter von Konnektivitätsinformationen – einen Vortrag mit dem Titel „Experience-Driven Voice Core Network with Ookla RootMetrics”. In seiner Rede stellte Mark Giles die Bewertungssysteme für das HD-Voice- und das AI-Calling-Erlebnis vor. Er berichtete auch über seine Erkenntnisse aus einem kürzlich durchgeführten Projekt zur Bewertung von Sprachverbindungen auf den Philippinen. Ookla hat es sich zur Aufgabe gemacht, Betreibern bei der Verbesserung ihrer Sprachnetze durch Erfahrungsauswertungen zu helfen, um letztlich die Nutzerzufriedenheit zu erhöhen.
Wie Mark Giles betonte, machen die Sprachdienste in drei Schlüsselbereichen Fortschritte: Erstens entstehen neue Nutzergruppen wie Live-Streamer und digitale Avatare. Zweitens sind innovative intelligente Endgeräte wie KI-Assistenten und KI-Brillen auf dem Vormarsch. Und schließlich setzen sich neue Nutzungsgewohnheiten, darunter KI-Anwendungen und Ferninteraktionen, zunehmend durch. Diese Fortschritte führen zu einer Verbesserung des Spracherlebnisses und ermöglichen eine höhere Auflösung, die Integration von KI, Barrierefreiheit, ein intensiveres Erlebnis und mehr Interaktivität.
Mark Giles wies darauf hin, dass die Dimensionen für die Bewertung von Spracherlebnissen angepasst werden müssen, um KI einzubeziehen. Die Bewertung des KI-gestützten Spracherlebnisses ist ein wichtiger Schwerpunkt der Branche. Zusätzlich zu den herkömmlichen QoE-, QoS- und Abdeckungsmetriken umfasst die Bewertung der Sprachqualität durch Ookla nun drei neue Dimensionen: KI-gestütztes immersives Erlebnis, KI-gestütztes Interaktionserlebnis und QoI (Quality of Intelligence). QoI misst Faktoren wie die Genauigkeit und Latenzzeit von KI-Modellen und die Inklusivität von Diensten. Das KI-gestützte immersive Erlebnis bewertet Elemente wie die KI-Rauschunterdrückung MOS. Das KI-gestützte Interaktionserlebnis bewertet Aspekte wie die Übersetzungsgenauigkeit in Echtzeit. Dieses aktualisierte Framework liefert einen gründlicheren und strukturierteren Ansatz zur Steuerung der Sprachdienste von Betreibern im Zeitalter der KI.
Ookla verwendet sein weltweit führendes Testtool RootMetrics, um die Sprachqualität von Betreibern in Regionen wie dem asiatisch-pazifischen Raum, dem Nahen Osten und Lateinamerika zu bewerten. In seinem Vortrag ging Mark Giles auf das Projekt zur Bewertung von Sprachdiensten auf den Philippinen ein. Mithilfe von Speedtest Drive führte Ookla einen umfassenden Fahrtest auf einer Strecke von 1.200 km durch und sammelte dabei 23.000 Datenpunkte in Manila. Dieser Test lieferte erstmals einen systematischen und umfassenden Einblick in die Qualität der Sprachdienste des Landes. Wie die Ergebnisse des philippinischen Projekts zeigten, übertreffen die von den Betreibern bereitgestellten VoLTE-Dienste die OTT-Dienste bei Kennzahlen wie MOS, Anrufblockierung oder Verbindungsabbrüchen deutlich. Dies ist darauf zurückzuführen, dass OTT-Sprachdienste die Bandbreite mit dem allgemeinen Internetverkehr teilen. Dadurch sind sie anfälliger für Netzüberlastungen. Bei hoher Datennutzung können OTT-Anrufe blockiert oder unterbrochen werden. Darüber hinaus zeigen die Daten, dass die VoLTE-Verbindungsrate auf den Philippinen insgesamt bei nur 31 % liegt – ein bemerkenswert niedriger Wert. Um das Spracherlebnis zu verbessern, veraltete 3G-Netze schrittweise abzuschaffen und KI-gestützte Fortschritte zu nutzen, müssen die Philippinen ihre VoLTE-Dienste weiter ausbauen. In Zukunft wird Ookla weiterhin KI-gestützte Sprachdienste in Ländern wie den Philippinen evaluieren. Weitere Einzelheiten finden Sie auf der offiziellen Website von Ookla.
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